Annalise Emerick

Singer/Songwriterin aus Nashville, Tennessee, USA

16. Oktober 2017   19:30 Uhr   (geöffnet ab 18:30 Uhr)

Große Bühne Grundschule Altwarmbüchen,
Bernhard-Rehkopf-Str. 11, 30916 Isernhagen

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Unser Konzept: Eintritt frei! Um eine (Hut)Spende wird gebeten.

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Weltenbummler in Sachen Musik

„Ich habe begriffen, dass ich nie ein einfaches Leben haben werde,“ sagt die Sängerin/Songwriterin schlicht, „und das ist ok. Dieses ist das Leben, das ich mir ausgesucht habe.“ Seit mehreren Jahren ist die Endzwanzigerin fast pausenlos auf Tour. Allein im vergangenen Sommer trat sie bei über 150 ausverkauften Shows in 90 Städten auf, nur begleitet von ihrer Stimme und ihrer Gitarre. Jeden Anschein eines normalen Lebens hinter sich lassend, entschied der Feuerkopf aus Nashville sich für ein Leben als reisende, unabhängige Musikerin. „Alles dreht sich um schöpferische Kreativität und darum, das Ergebnis dem Publikum nahezubringen. Und wenn du so etwas machst, dann musst du es ernsthaft wollen.“ Und genauso macht sie es auch. Nun kommt sie auch nach Deutschland und mit dabei auch Altwarmbüchen.

Mit vielerlei Erfahrungen aus ihrem Leben und während der endlosen Reisen führte sie ein Tagebuch, in dem sie den Plan zu ihrem ersten Album, das geprägt ist von ihrer starken Stimme und von Herzen kommenden Texten, und das sie in die Nähe von Brandi Carlile, Patty Griffin und Natalie Maines rückt. Mühelos verbindet Annalise Emerick Pop Songwriting mit ursprünglichen Americana-Elementen und beweist ihre grandiose Fähigkeit, ganz persönliche Erfahrungen so in Lieder zu fassen, dass sie auch universell verständlich werden.

Schon immer ein freier Geist mit unbezähmbarem Reisedrang (das deutsche Wort Wanderlust hat Eingang ins Amerikanische gefunden), bekennt Annalise Emerick: „Wir reisten viel herum, als ich noch ein Kind war, und mir scheint heute, dass mein Leben auf der Strasse die unweigerliche Folge war,“ lacht sie, „ich versuche, meine Vorstellung von Heimat musikalisch, emotional und geographisch zu erfahren.“ Die Sängerin fand ihre Wurzeln im reichen musikalischen Erbe von Seattle und Austin, bevor sie sich nach Nashville aufmachte, um an der Belmont University zu studieren. Hier, in Music City (Beiname von Nashville TN), perfektionierte sie ihr Können. Nach einigen anschliessenden Sommern als Betreuerin in Ferienlagern in Maine und New Hampshir, zog sie nach Boston und begann ihre musikalische Karriere.

2011 veröffentlichte Annalise Emerick ihr erstes Projekt, die EP Starry-Eyed, mit der sie Rang 9 in den iTunes Singer/Songwriter Charts erreichte. Performer Magazine befand: „zweifellos gut“, und Skope Magazine urteilte: „sanft und bewegend“. Deli New England (eine Webseite für Künstler am Anfang ihrer Karriere) feierte Annalise Emerick für ihre „Kunst, Lieder, so schön wie ihr Name, zu machen.“ Das American Songwriter Magazine präsentierte ihr erstes Single-Video „This Love Won’t Break Your Heart“.

Der Erfolg von Starry-Eyed führte zu eine USA-weiten, ausverkauften Tournee. Sie trat z.B. in Cambridge im historischen Club Passim zusammen mit Seth Glier auf und 2012 vor vollem Haus beim NXNE-Festival (North By Northeast Music Festival and Conference)in Toronto auf. „Der Erfolg meiner ersten Tour war eine tolle Erfahrung. So grossartig empfangen zu werden, macht riesigen Spass. Seitdem habe ich nicht mehr aufgehört.“

Annalise Emerick baute sich komplett in Eigenregie eine grosse Fangemeinde auf. Sie machte alles selbst, buchte ihre Auftritte und promotete auch ihre Musik selbst. „Viele Künstler bewältigen die geschäftliche Seite ihrer Musik nicht, ich aber mache das sehr gern“, bekennt sie. „Ich glaube, es ist sehr wichtig, genau zu wissen, was man tut und wie man sich selbst helfen kann.“ Sonicbids (ein Blog und Ratgeber für unabhängige Musiker) zeichnet sie als „professionelle Indie-Sängerin mit Sinn für’s Geschäft“ aus.

Nun, drei Jahre nach Erscheinen ihrer ersten EP und nach dem Gewinn des ersten Platzes bei der New England Songwriter’s Competition, kehrte Annalise Emerick nach Nashville zurück, im Gepäck ihr Tagebuch. Ihre markante Reife belegt, wie sehr die endlosen Tage auf Reisen und jahrelange harte Arbeit ihre künstlerische Entwicklung gefördert haben.

„Das Album bedeutet mir sehr viel. Auf eine Weise ist es die Zusammenfassung aller meiner Erfahrungen der letzten Jahre. Lieder vom In-der-Welt-sein und vom Leben-erfahren. Lieder über Liebe, Träume, Kinderfreundschaften, Geschichten vom Reisen. Ich habe immer nach Materialien gesucht für dieses Album. Ich habe mir vorgestellt, ich sei ein Forscher, unterwegs nur mit einem transportablen Kleincomputer (Notebook), mit dem ich Ideen, Theorien, Erlebnisse, Zeichnungen festhalte. Genau das ist mein Album, es sind meine Gedanken, mein Tagebuch.“

Wie immer ist auch dieses Konzert am Kulturtresen ohne Eintritt. Stattdessen geht der Spendenhut herum.

Das ehrenamtlich tätige Team sorgt auch bei dieser Veranstaltung für eine große Auswahl an Getränken und kleinen Speisen. Diese werden gegen Spende abgegeben.

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Tone Fish

Hamelner Folk-Quartett, bei dem die Füße der Besucher nicht ruhig bleiben 

27. September 2017   19:30 Uhr   (geöffnet ab 18:30 Uhr)

Große Bühne Grundschule Altwarmbüchen,
Bernhard-Rehkopf-Str. 11, 30916 Isernhagen

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Tone Fish's Irish Night
Keine Irish Night, wie jede andere

Iren sind sie nicht. Doch in einer romantischen Landschaft, wo jeder Berg und jeder Fluss hat seine eigene Sage hat, sind die Musiker von Tone Fish auch aufgewachsen: Die Band kommt aus der Rattenfängerstadt Hameln. Vielleicht macht genau das den Erfolg der irischen Nächte der Hamelner Folkband Tone Fish aus. Wie sehr erfahrene Reiseführer nehmen Sie ihr Publikum mit auf eine musikalische Reise in das Land der grünen Wiesen, Mythen und Pubs mit Irish-Flutes, Bouzouki, Gitarre, Akkordeon und Cajon/Snare.

Mal feinfühlig, mal kräftig, mit männlichem und weiblichem Gesang in perfekter Mehrstimmigkeit, sorgt die Band für ein Wechselbad der Gefühle zwischen Irlandromantik und Pubstimmung. Die Reaktionen des Publikums reichen von
inbrünstigem Mitsingen, Tanzen, tränenreicher Ergriffenheit bis rotwangiger Begeisterung. Die Band kennt die Erwartungen eines deutschen Irish Night Publikums genau. Pub-Hits wie "Drunken Sailor" oder "Whiskey in the Jar" fehlen ebensowenig wie von Heimweh durchtränkte Auswanderersongs. Dramaturgisch geschickt platzierte Welthits von Sting, Metallica oder Mark Knopfler im irischen Gewand runden das stimmungsvolle Programm ab.

Die Band Tone Fish hat sich in den letzten Jahren einen erstklassigen Ruf in der Folkszene erspielt. Seitdem das Label Timezone Records im Mai 2015 ihr erstes Album “On the hook” veröffentlichte, ist die Band permanent auf Tour. Über 80 Auftritte nur im Jahr 2015 sprechen für sich. Die erste Auflage des Albums ist vergriffen. Inzwischen arbeitet die Band mit dem Musikverlag Prosodia und der Agentur Lautstrom. Einer weiteren rasanten Entwicklung steht nichts im Weg.

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Dan Frechette & Laurel Thomsen

Kanadisch-amerikanisches Duo (Gesang, Gitarre, Violine)
aus Santa Cruz, Kalifornien

11. September 2017   19:30 Uhr   (geöffnet ab 18:30 Uhr)

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Das kanadisch-US-amerikanische Duo Dan Frechette und Laurel Thomsen fand 2013 zusammen und tourt seither durch ganz Nordamerika und 2017 erstmals in Europa.

Dan ist seit vielen Jahren erfolgreich als Komponist, Musiker und Sänger, er beherrscht z.B. Instrumente wie Gitarre, Harmonika, Ukulele, Banjo, Percussion perfekt. Laurel ist eine wunderbare Violinistin und Bratschistin, sie komponiert und singt, und sie unterrichtet rund 300 Schüler in der Kunst des Violinespielens.

Jährlich haben Dan und Laurel rund 150 Auftritte an Orten aller Grössen vom Wohnzimmer bis zu Konzerthallen.

Das musikalische Spektrum des Paares umfasst Folk, Klassik, Gospel, Jazz, Blues, Country und Rock'n'Roll. Mit ihren Liedern und den ungewöhnlichen Instrumentenkombinationen gleiten Dan und Laurel fast schwerelos durch die wechselnden Musikstile. Die emotionale und beeindruckende Show ist weit mehr als nur die Summe der vielfältigen Talente beider Künstler. Die Texte befassen sich sowohl mit elementaren menschlichen Regungen als auch mit sozialen und politischen Themen. Das Duo verbindet bewegende, leicht dahingleitende Violinenklänge mit vielfältigem Gitarrenspiel und ungewöhnlicher Harmonie des Gesangs. Das Ergebnis ist laut 'Monterey Herald' ein "... match made in heaven" – frei übersetzt: eine Gabe des Himmels.

"... erstaunliche Musiker, die sich mit Songwriting auseinander setzen ..." Das Kanadisch-Amerikanisches Duo Dan Frechette & Laurel Thomsen kombiniert emotionale, steigende Violine, diverse Gitarrenstile und erreicht eine einzigartige Vokalchemie für ein "... Match gemacht im Himmel". In Nordkalifornien erreichte ihr drittes Album eine Top Ten Plazierung auf den Kanadischen Roots Charts für 2016. Sie haben nun Nordamerika ausgiebig besucht und beginnen nun ihre erste Europatournee im Jahr 2017 mit einem Debüt am Kulturtresen.


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Pablo Ardouin Shand aus Chile
sowie Michael Letz, Judith Verburg, Diether Dehm

22. August 2017   19:30 Uhr   (geöffnet ab 18:30 Uhr)

Agora im Schulzentrum Isernhagen in Altwarmbüchen,
Helleweg 1, 30916 Isernhagen

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Pablo Ardouin Shand, ein Wanderer zwischen den Kulturströmungen

Pablo Ardouin Shand hat eine faszinierende Stimme und erzeugt mit seinen Liedern auf der Bühne ein Gänsehautgefühl. Er wird hervorragend am Keyboard unterstützt durch den Berliner Musiker und Komponisten Michael Letz. Dazu  und sehr passend zu der Musik am Cajón Judith Verburg. Ergänzt wird das Konzert noch durch Lieder von Diether Dehm, der diese selbst vorträgt. Dehm ist zugleich ein erfolgreicher Musikproduzent. Ardouin lässt die Zuschauer mit seinem Gitarrenspiel in fast technoartige Klangfolgen eintauchen, die sie gedanklich mit in sein landschaftlich besonders beeindruckendes Heimatland nehmen. Die Texte seiner Lieder haben es in sich, sie drücken Wut, Verzweiflung, aber auch Hoffnung und Liebe aus. Der begleitende Michael Letz am Keyboard setzt mit seiner spielerischen Leichtigkeit auch Kontrapunkte in die mitreißenden Stücke. Ein musikalischer Abend, der es in sich hat.

 

Ein kleiner Einblich in das Leben von Pablo Ardouin Shand:
Pablo Ardouin bildet persönlich und künstlerisch einen weiten Teil des multi-ethnischen Chile ab: er ist Enkel französischer und schottischer Einwanderer, die beide jeweils Partner indianischer und spanischer Abstammung heirateten. Sein unverkennbar eigener Stil hat so europäische wie südamerikanische Wurzeln.

Hinzu kommt, daß er nach dem Putsch gegen Allende in Deutschland strandete und dann deutsche Volkslieder (zum Beispiel „Dat du min leevsten büst“) mit feinem Swing und lateinamerikanischen Rhythmen verband.

Konstantin Wecker schreibt über seine neue CD „Orgías bombásticas“ (zu lesen im zur CD erhältlichen Lyrik-Buch mit den spanischen Texten und den deutschen Übersetzungen):
„Die Volkstümlichkeit der Melodien und der eindringliche Gesangsstil von Pablo gehen, so wie bei Mercedes Sosa, besonders gut ins Ohr. Mit dieser Musiksprache erreichen wir Menschen aus allen Bevölkerungsschichten und Nationen“.

Ardouin hatte sich bis 1973 im sozialen und politischen Aufbruch der Bewegung „Das neue chilenische Lied“ im Chile der „Unidad Popular“ sehr aktiv beteiligt, auch als Wahlwerber für die Kandidaturen Salvador Allendes. Der Militärputsch Pinochets und die grausame Ermordung Victor Jaras, der auch Ardouins Mentor war und ihm noch selbst einen Preis für „das beste politische Lied“ überreicht hatte, erstickte diese junge Bewegung und zwang viele in den Untergrund. Auch Ardouins Leben wurde zum Durcheinander und schließlich zum Exil. 

In Deutschland verfolgte er zunächst seine Karriere als Solist und Cantautor. In den 90er Jahren gründet und leitet er dann in Frankfurt a/M das Tango-Quartett „Pablo Ardouin & Tango Èfusión“ und das “Pablo Ardouin Ensemble“. Seine Interpretation des Tango Argentino mit der kraftvollen Tenorstimme wurde in der Tangoszene legendär. Aber weder Tango noch Ardouin sind ohne offenes und lyrisches Ansprechen von Sexualität zu haben. Sie sind bei ihm aber nie ordinär und vordergründig, sondern immer in ihrem dialektischen Geheimnis aus Aufwachsen, Alltag und Arbeit zu hören. Mit einer Vielfalt an Klängen und Rhythmen behandelt er auf der Bühne mit seiner kraftvollen Stimme und wunderbaren Gitarren-Akkorden die öffentlichen und privaten Seiten von Lachen und Weinen, Wut und Besonnenheit, Gerechtigkeit und Krieg: ein Themenumfang des Lebens, variantenreich das Ruhigtragende mit lebhafter Tanzfreude verstrickend. Ein südamerikanischer Blues zuweilen und immer mit dieser ungewöhnlich klaren Tenorstimme und in der Texttradition großer spanischen und Südamerikanischen Poeten.

Bei allem Ernst seines politischen Engagements und der Tiefe seiner Lieder ist er doch ein humorvoller Erzähler mit einem unerschöpflichen Vorrat an Liedern und Geschichten aus seiner geliebten Heimat Chile und dem spanischsprachigen Amerika. Pablo Ardouin ist ein Wanderer zwischen den Kulturströmungen.

Konstantin Wecker endet seine Rezension über seine neue CD mit folgenden Worten: „Pablos Lieder seiner neuen CD, von „Canto rico, canto pobre“ bis „Dat du min leevsten büst“, mögen allen so zu Herzen gehen, wie mir, im Sinne auch eines anderen Textes, der mir erst neulich eingefallen ist: „Ja wir teilen und geben vom Überfluss, es geht uns doch viel zu gut, und was wir bekommen ist tausendmal mehr, und es macht uns unendlich Mut.““
 

Wie immer ist auch dieses Konzert am Kulturtresen ohne Eintritt. Stattdessen geht der Spendenhut herum.

Das ehrenamtlich tätige Team sorgt auch bei dieser Veranstaltung für eine große Auswahl an Getränken und kleinen Speisen. Diese werden gegen Spende abgegeben.

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